Insektenschutz beim Camping

Naturfreunde und Camper kennen es nur zu gut, das Problem mit den unerfreulichen Gästen, den Insekten. Sowohl bei Tag als auch bei Nacht können diese Tierchen sehr belästigend sein und den einen oder anderen entspannten Moment zunichtemachen. Die besten Tipps und Tricks für Insektenschutz beim Camping finden Sie hier:

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(Quelle: freepik.com)

Vorbeugender Insektenschutz beim Camping

Es sollte beachtet werden, dass Vorbeugung das beste Mittel ist, um Insekten fernzuhalten. Hat man erst einmal einen Stich, folgt der Juckreiz schnell. Wenn man Pech hat, bleibt es auch nicht nur bei einem Stich. Da wäre es doch besser vorzubeugen und sich so vor Insekten zu schützen.

Insektenschutz am Tag auf dem Campingplatz

Um Wespen, Fruchtfliegen oder Ameisen nicht unnötig anzulocken, lassen Sie keine Essensreste rumliegen und vermeiden Sie offene Getränke (vor allem Süßgetränke) oder jegliche Art von Wasserrückständen. Das gilt auch für Gießkannen, die noch etwas Wasser beinhalten. Mücken legen dort gerne ihre Larven ab, diese schlüpfen am häufigsten im Juli. In der Nähe von Wespen, Bienen und Hornissen, sollten keine hastigen Bewegungen gemacht werden und schon gar nicht sollte nach den Insekten geschlagen werden, denn das fördert die Bereitschaft zum Stechen. Um einen guten Insektenschutz beim Camping vor Mücken, Stechfliegen und Bremsen zu haben, kann auf Mückenschutzmittel (Repellentien) zurückgegriffen werden. Dabei sollte unbedingt die Länge der Wirkung und ab wann der Schutz beginnt geachtet werden. Es gibt auch Mittel, die gegen Zecken sehr gut wirken.

Insektenschutz beim Camping in der Nacht

Lüften sollte man am besten kurz vor Abendbeginn. Denn beispielsweise Mücken sind nachts eher aktiv als am Tag. Durch ein geschlossenes Zelt oder Camper können Sie vermeiden, dass die Tierchen Sie im Schlaf stechen oder durch die Geräusche wach halten. Licht zieht bekanntlich Mücken und andere Insekten an, wenn Sie diese fernhalten möchten, aber dennoch nicht im Dunkeln sitzen möchten, greifen Sie am besten auf Duftkerzen zurück. Mücken mögen zum Beispiel weder den Geruch von Zitronenmelisse noch von Geranien. Mit Kerzen dieser Duftrichtung können Mücken etwas auf Distanz gehalten werden. Das gilt übrigens auch für die echten Pflanzen: Geranie und Zitronenmelisse. Zu den unangenehmen Gerüchen für Mücken zählen außerdem: Zedernholz, Zitrusfrucht und Eukalyptus. Mit einem ätherischen Öl kann man sich so leicht die Mücken wortwörtlich vom Hals halten.

Was hilft wenn der Insektenschutz nicht ausreichend war?

Durch eine direkte Desinfizierung nach einem Mückenstich kann die Chance einer Infektion verringert werden. Der Stich lässt sich mit einem Kühlpack betäuben. Kühlen ist generell das Wichtigste, da durch die Verdunstungskälte die Schwellung zurück geht und der Juckreiz gelindert wird. Auch das altbekannte Hausmittel die Zwiebel hat eine schnelle Wirkung. Der Saft wirkt nämlich antientzündlich.

Warum juckt es überhaupt?

Durch den Stich gibt die Mücke Substanzen in die Wunde ab, die verhindern, dass das Blut gerinnt. Dazu injiziert sie Chemikalien, die den Juckreiz zunächst dämpfen, damit sie nicht sofort erschlagen wird. Letztendlich kommt es im menschlichen Körper zu einer Unverträglichkeitsreaktion, die dazu führt, dass die betroffene Stelle juckt und anschwillt.

Ganz wichtig: Nicht kratzen! Durch das Kratzen werden juckreizauslösende Substanzen freigesetzt, die das Jucken und die Schwellung verschlimmern. Außerdem können Keime und Schmutz in die Wunde gelangen und eine bakterielle Infektion auslösen.

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